Stephanie Fricke, Inhaberin

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Chinesisches Neujahrsfest

Am 16. Februar beginnt nach dem ChinesischesNeujahr16Februar2018
chinesischen Mondkalender das neue Jahr.
Über kleine Teigtaschen, Familientraditionen
und die zwölf Tiere, die zu Gott kamen.

 

Von Jing Wu
(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Schon am Vormittag hatte Yunzhe Li mit seinen Eltern die kleinen Teigtaschen geformt. Dann ruhten sie akkurat aneinandergereiht unter Alufolie auf dem Küchentisch. Gefüllt sind die chinesischen Spezialitäten mit Lamm- und Schweinefleisch, am Abend wurden sie im Wasser kurz gekocht und dann serviert. Wie viele es wohl waren? Yunzhe weiß es nicht genau. „Vielleicht 60, vielleicht 70, vielleicht auch mehr“, erzählt der 21-Jährige im Chat und lacht. Eigentlich studiert er Weinbau in der Inneren Mongolei, für das Fest hat er die gut zwölfstündige Bahnfahrt auf sich genommen und ist zu seiner Familie in die Provinz Shanxi gefahren.

Das Neujahrsfest wird nicht nur in China, sondern in vielen ostasiatischen Ländern gefeiert. Das Datum richtet sich nach dem Lunisolarkalender, orientiert sich also an Sonne und Mond. 2018 fällt der zweite Neumond nach der Wintersonnenwende in China auf den 16. Februar – und läutet damit an diesem Tag das neue Jahr ein.

Das Neujahrsfest, auch Frühlingsfest genannt, ist der wichtigste Feiertag in China. Schon Wochen vorher drängen sich die Menschenmassen an Bahnhöfen und Flughäfen, auf den Autobahnen herrscht Dauerstau. Jeder, der es irgendwie einrichten kann, verbringt das Fest mit seiner Familie. Viele Chinesen sparen zu diesem Zweck ihren gesamten Jahresurlaub auf, denn Neujahr wird nicht nur an einem Tag gefeiert, vielmehr ziehen sich die Festlichkeiten über mehrere Wochen.

Maria Lichtmess

Am 02. Februar 2018 wird Maria Lichtmess,Lichtmess2Februar2018
das Fest zur Darstellung des Herrn im Tempel, 40 Tage nach Weihnachten gefeiert.

An diesem Tag vereinen sich biblische  und weltliche Traditionen.

Auch Privatleute brachten früher zu  Maria Lichtmess ihre Kerzen in die Kirche,  um sie segnen zu lassen. Diese besonderen  Kerzen sollten göttlichen Segen in die Häuser bringen,  wo sie meist zum Beten in dunklen Morgen- oder  Abendstunden oder zur Krankenwache entzündet wurden.
Auch im Bauernjahr hatte früher der für das Wetter relevante Lostag Maria Lichtmess eine große Bedeutung, denn die neue Aussaat begann zu diesem Datum. Es gilt unter anderem folgende Bauernregel: „Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee“. Für die Diener und Hausangestellten endete an dem Tag auch traditionell das Arbeitsverhältnis bei ihren Herren. Die Knechte und Mägde hatten Gelegenheit Verwandte zu besuchen und feierten gemeinsam. Sie bekamen ihren Restlohn und hatten die Gelegenheit, mit all ihrem Besitz und ihrem Kleinvieh umzuziehen und sich zum Beispiel einem neuen Herrn anzuschließen. Daraus sind noch heute bestehende Lichtmessmärkte entstanden, an denen Handel getrieben wird und Kleintiere verkauft werden.
Kirchlich hat das Fest zur Darstellung des Herrn im Tempel zwei Hintergründe: Maria begab sich 40 Tage nach der Geburt ihres Sohnes Jesus zum Tempel in Jerusalem, um sich zu reinigen. Nach alter Tradition gehörten alle erstgeborenen Söhne Gott und sie mussten von den Eltern im Tempel mit einem Opfer freigekauft werden.

Der Text „Maria Lichtmess“ wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

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